Drittes Seminar

luxemburg1 Für das dritte Seminar unseres Lesekurses treffen wir uns am 10. Januar 2017 um 19 Uhr wieder im Seminarraum 1 am Franz-Mehring-Platz 1. Gegenstand ist das zweite Kapitel der luxemburgschen Schrift. Im ersten Kapitel hatte Luxemburg gezeigt, dass und warum die kritische Auseinandersetzung mit den revolutionären Prozessen des Jahres 1917 für den weiteren Kampf der Arbeiterklasse unbedingt nötig ist. Sie setzt nun diese kritische Aneignung der Erfahrungen fort und skizziert den Verlauf der Ereignisse, die handelnden Kräfte und deren Interessen. Ausgehend von früheren Revolutionen stellt sie die Frage, „wie weit“ eine Revolution gehen kann und muss. Dabei nimmt die Kritik der Auffassungen und der Politik der Sozialdemokratie breiten Raum ein.

Für dieses Seminar haben wir Holger Politt als Referenten und Diskussionspartner gewonnen. Er ist Autor verschiedener Aufsätze über Rosa Luxemburg, Übersetzer ihrer bisher noch nicht in deutscher Sprache vorliegenden Werke und Herausgeber des entsprechenden (wahrscheinlich abschließenden) Bandes der Gesammelten Werke Luxemburgs. Einige seiner Aufsätze sind unter „Materialien“ zu finden.

Zum Abschluss dieses Seminars wollen wir uns auch darüber verständigen, welche weitergehenden Veranstaltungen („Satellitenseminare“) zur Vertiefung der Seminardiskussionen für die Teilnehmenden von Interesse wären.

 

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